Martinsspatzen in der Fränkischen Schweiz

 

 

        

Luhe. Zum Abschluss der „Singsaison“ unternahmen die Luher Martinsspatzen einen Tagesausflug in die Fränkische Schweiz. Begleitet wurden sie von Rita Gleißner, Ulrike Schwab, Luise Köllner und Nicole Schmid, die sich das ganze Jahr um den Kinderchor der Pfarrei St. Martin kümmern und neben den Singstunden allerhand Interessantes mit den Kindern unternehmen. Auch Pfarrer Arnold Pirner ließ es sich nicht nehmen, dabei zu sein und stellte sich gern als Chauffeur zur Verfügung. Außerdem wurde der Ausflug von der Pfarrei „gesponsert“ als Belohnung für den Probeneifer der Mädchen und Buben, die während des ganzen Kirchenjahres viele Gottesdienste und Feste musikalisch mitgestalten und jedes Jahr ein großes Krippenspiel zur Aufführung bringen.

Bei herrlichem Sommerwetter ging es am Vormittag zur Teufelshöhle in Pottenstein. Dort gab es in der unterirdischen Zauberwelt phantastische Tropfsteinformationen zu bewundern, die in einem Zeitraum von vielen Jahrtausenden entstanden sind. Bestaunen konnten die Kinder auch das Skelett eines riesigen Höhlenbären.

Nach dem spannenden, aber auch anstrengenden Rundgang durch die Höhle mit über 400 Stufen konnten sich die Kinder beim Picknick mit Wurstsemmeln und Getränken stärken.

Am Nachmittag besuchte man die Wallfahrtsbasilika zur Heiligsten Dreifaltigkeit im nahe gelegenen Gößweinstein. Spontan gaben die Martinsspatzen in der herrlichen Kirche eine Kostprobe ihres sängerischen Könnens, ebenso vor der Pforte des Franziskanerklosters. Rein zufällig erlebte die muntere Truppe sogar einen Festzug mit historischen Kostümen, da an diesem Tag in Gößweinstein ein Barockfest gefeiert wurde.

Angenehme Erfrischung brachte ein Eis, bevor es zu Fuß hinaufging zur Burg. Vom Burghof bot sich ein herrlicher Rundblick auf den Ort und die ganze Umgebung. Beim Blick in das ehemalige Burgverlies überkam manche ein leichtes Gruseln, und in den Gemächern der Burg konnten sich die Kinder ein wenig vorstellen, wie die Menschen im Mittelalter wohnten und lebten.

 Begeistert von den schönen Erlebnissen und angespornt für die neue Saison, die nach den großen Ferien beginnt, kehrten die Martinsspatzen am späten Nach-mittag nach Hause zurück.