Jubelkommunion in Luhe

Luhe. (rgl) Am „Sonntag der göttlichen Barmherzigkeit“ feierte die Pfarrei St. Martin das Fest der Jubelkommunion. 30 Männer und Frauen waren der Einladung gefolgt. Die Jubilare versammelten sich am Kirchplatz, um mit Pfarrer Arnold Pirner und den Ministranten unter festlichem Orgelklang in das österlich geschmückte Gotteshaus einzuziehen. Der Kirchenchor St. Martin unter der Leitung von Ulrike Schwab, Organist Johann Spindler und Noah Käs an der Trompete gestalteten den Gottesdienst mit festlicher Musik.
Pfarrer Pirner hieß die Jubilare herzlich willkommen und freute sich, dass sie nach Luhe gekommen waren, um des Tages zu gedenken, an dem sie einst vor Jahrzehnten als Erstkommunionkinder mit Kerze und Gebetbuch in die Kirche eingezogen waren, um zum ersten Mal den Leib Christi in der heiligen Kommunion zu empfangen. Unter den Jubilaren bildeten die 60jährigen die stärkste Gruppe.
Pfarrer Pirner begrüßte auch die Kommunionkinder des Jahres 2019, denen beim Gottesdienst das liturgische Erstkommuniongewand überreicht wurde, das sie bei der Erstkommunionfeier am 26. Mai tragen dürfen. Es erinnere an die Taufe, in der das Leben mit Gott begonnen habe.
Dazu erhielten sie auch ein Umhängekreuz aus Olivenholz, das der Geistliche seinen Kommunionkindern aus dem Heiligen Land mitgebracht hatte.
In der Predigt zitierte Pfarrer Pirner Benediktinerpater Anselm Grün mit den Worten „Auferstehung heißt Verwandlung unserer Wunden“. Durch die Berührung der Wunden Jesu sei die persönliche Beziehung des zweifelnden Apostels Thomas zum Auferstandenen geheilt worden.
„Jesus will auch unsere Wunden und Verletzungen, die uns das Leben schwer machen und oft die Freude am Leben nehmen, mit der Kraft seiner Liebe verwandeln und heilen“, so der Geistliche.
Den Jubilaren wünschte BGR Arnold Pirner, ihr Leben weiterhin aus dem Glauben an den auferstandenen Herrn zu gestalten und sich dabei immer wieder von Christus selbst im Brot des Lebens stärken zu lassen.
In den Fürbitten und im Hochgebet wurde besonders der verstorbenen Klassenkameraden, Lehrer und Priester der Jubilare gedacht.
An den Festgottesdienst schloss sich das gemeinsame Mittagessen im Gasthaus Tretter an, wo im Kreis der ehemaligen Klassenkameraden viele Erinnerungen an alte Zeiten ausgetauscht und aufgefrischt wurden.

Fotos in Originalauflösung:

Pfarrei Luhe dankt Mitarbeitern

Über 90 Teilnehmer beim Dankeschön-Essen

Das Pfarrheim St. Martin war am Samstag fast zu klein, um alle Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zu fassen, die zum Dankeschön-Essen gekommen waren.

Luhe. „Ich habe Freude zu verschenken“ – mit diesem Lied eröffnete der Kirchenchor unter der Leitung von Ulrike Schwab den Abend und traf damit genau das Motto der Veranstaltung. PGR-Sprecherin Ulrike Duschner freute sich, dass so viele Frauen, Männer, Kinder und Jugendliche die Einladung zum Dankeschön-Essen angenommen hatten und begrüßte alle ganz herzlich. Sie zeigte sich glücklich darüber, dass die Pfarrei St. Martin auf so viele Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter zählen kann, die das Leben der Pfarrgemeinde mittragen und mitgestalten.
Nach einem weiteren Lied des Kirchenchores wandte sich Pfarrer Arnold Pirner an die versammelte Gästeschar und stellte fest: „Sie haben sich dieses Abendessen mehr als verdient, denn Sie bereichern durch Ihre Mitarbeit und Ihre Mithilfe in den verschiedensten Bereichen das Leben in unserer Pfarrgemeinde. Das verdient Dank, Anerkennung und großes Lob. Deshalb sind Sie heute auch eingeladen!“
Eine christliche Gemeinde, so Pirner weiter, könne nur lebendig sein, wenn viele ihre Talente und Fähigkeiten einbringen und Dienste und Aufgaben übernehmen, die zum Aufbau der Gemeinde notwendig sind. Er freue sich, dass es in der Pfarrei Luhe viele solche Kinder, Jugendliche und Erwachsene gebe und alle hätten sich ein großes Lob verdient. Er finde es ermutigend und schön zu sehen, mit wie vielen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern die Gemeinde gesegnet sei. „Wir sind heute über 90 Leute. Würde man die Ministranten und die Martinsspatzen noch mitzählen, kämen weitere 50 dazu.“ Viele hätten darüber hinaus doppelte, dreifache und mehr Funktionen oder übten mehrere Dienste aus.
Sein Dank galt den Mitgliedern des Pfarrgemeinderates und der Kirchenverwaltung mit PGR-Sprecherin Ulrike Duschner und Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher für die vertrauensvolle und harmonische Zusammenarbeit, Mesnerin Rita Hösl und ihrem Ehemann Chris und allen, die beim Aufstellen und Schmücken des Christbaums mithelfen, den Ministranten mit Betreuer Georg Hirsch und Diana Held, allen Frauen und Männern, die den Lektoren- und Kommunionhelferdienst ausüben sowie Karl Weiß, der die Dienste einteilt, dem Kirchenchor mit Leiterin Ulrike Schwab für die wunderbare musikalische Gestaltung der kirchlichen Feste, den Organisten Johann Spindler und Gertraud Feiner, den Martinsspatzen und dem Martinsspatzenteam mit Leiterin Rita Gleißner, dem Trio Z’sammg’stimmt, dem Kinderkirchen-Team für die Vorbereitung der sehr gut besuchten Kleinkindergottesdienste, Maria Lehnert und Rita Gleißner für den immer sehr schönen Blumenschmuck sowie Willi Lehnert, der dabei immer als Helfer zur Stelle ist. Ein herzliches Vergelt’s Gott richtete der Seelsorger auch an Annelies Kick und Rita Schimetscheck für die Reinigung der Kirche, Inge Schüler für die Kirchenwäsche, Alfred Rupprecht und seinen Helfern beim Aufbau der Krippe und des Heiligen Grabes, Christoph Hösl und Maria Schießl für die Pflege des Kirchplatzes und Alois Beer für den Winterdienst.
Ein großes Lob sprach der Geistliche den Pfarrbriefausträgern aus, die im Schnitt alle zwei Wochen bei jedem Wetter den Pfarrbrief in alle Haushalte bringen, den Caritas-Sammlerinnen für ihren wichtigen und nicht immer leichten Dienst, Karl Weiß für die vielen Kranken- und Geburtstagsbesuche und Regina Schmidt als Kontaktfrau für die Gebetsgemeinschaft für Berufe der Kirche.
Da eine Pfarrgemeinde vor allem auch von aktiven Vereinen und Gruppen lebt, dankte Pfarrer Pirner ganz herzlich dem Frauenbund mit Vorstandsteam Rita Gleißner, Rita Hösl, Petra Irlbacher und Luise Köllner, der Vereinsgemeinschaft Katholische Männer mit Vorsitzendem Wolfgang Eimer, der Kolpingjugend mit Vorstand Jonas Bäumler und der Kath. Landjugend mit Vorsitzender Jessica Bäumler, Maria Schießl und Sophie Maixner für die Organisation der Senioren-Sitzweil sowie Steffi Lehnert und Birgit Post für die Leitung der Mutter-Kind-Gruppen.
Ein herzliches Vergelt’s Gott galt Christoph Hösl für die Organisation der Pfarrwallfahrt nach Amberg, den Familien, die die Altäre für die Flur- und Fronleichnamsprozession aufbauen, den Vorbetern, Himmel- und Laternenträgern sowie Josef Kick für die Beschaffung der Birken.
Dank und Lob verdienten sich Christoph und Rita Hösl für die Sorge um die Marienkapelle und die Nikolauskirche am Koppelberg sowie Johann Pirzer, der die ganze Verwaltungsarbeit des Kinderhauses St. Martin ehrenamtlich und mit großer Sachkenntnis erledigt.
Ein herzliches Vergelt’s Gott galt dem Team des Kinderhauses mit Leiterin Sabine Hösl, den Raumpflegerinnen Inge Schüler und Rita Trogisch, dem Bücherei-Team unter der Leitung von Sonja Hagn und Pfarrsekretärin Rita Gleißner für ihren Dienst im Pfarrbüro, die große Unterstützung bei der Erstkommunion- und Firmvorbereitung und in vielen anderen Bereichen sowie für die Berichterstattung über die Pfarrei in der Presse. Dank galt auch Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher für die Betreuung der Homepage.
„Ihnen allen möchte ich heute ein großes Lob aussprechen, das Sie ermutigen soll, auch in Zukunft Ihre Talente und Ihre wertvolle Zeit für unsere Pfarrgemeinde einzusetzen“ – kam Pirner zum Schluss und wünschte allen einen guten Appetit und einen gemütlichen Abend in froher Runde.
Nach dem gemeinsamen Tischgebet setzte der Ansturm auf das warme Buffet ein, wo es für jedem Geschmack etwas gab, so dass alle gemeinsam richtig schlemmen konnten.
Im weiteren Verlauf des Abends wurden Andreas Bayerl und Rita Hösl verabschiedet, die nach 6 Jahren aus der Kirchenverwaltung ausgeschieden waren. Andreas Bayerl führte in diesem Zeitraum die Kirchenrechnung und Rita Hösl war als Protokollführerin im Einsatz. Pfarrer Arnold Pirner, Kirchenpfleger Irlbacher und PGR-Sprecherin Duschner dankten den beiden für die geleistete Arbeit zum Wohl der Pfarrei.

Eine besondere Ehrung erfuhr außerdem der 84jährige Karl Weiß, der sich seit Jahrzehnten in den verschiedensten Funktionen für die Pfarrgemeinde engagiert. So besucht er u. a. jedes Jahr vor Weihnachten viele Pfarrangehörige in verschiedenen Altenheimen, macht Krankenbesuche, übernimmt Geburtstagsgratulationen und ist auch noch als Lektor, Kommunionhelfer und Kirchenchorsänger aktiv.
Ihm wünschte Pfarrer Pirner weiterhin viel Gesundheit und Gottes Segen verbunden mit einem herzlichen Vergelt’s Gott. Alle drei Geehrten erhielten einen Engel aus Glas als Geschenk mit Symbolcharakter.
Mit zwei Liedern des Kirchenchores klang der beeindruckende Abend zu später Stunde aus.

 

Sternsinger 3 Tage unterwegs

Luhe/Neudorf. Unter dem Motto „Kinder mit Behinderungen – Wir gehören zusammen in Peru und weltweit“ zogen die Luher Minis an drei Tagen als Sternsinger durch die Pfarrei.
In Neudorf waren die Sternsinger der Filialgemeinde nach der Aussendung am Samstagabend am Dreikönigstag im Einsatz.
Nach dem Vorbild Jesu setzen sich die Sternsinger im Jahr 2019 dafür ein, dass Kinder mit Behinderung nicht ausgegrenzt werden, sondern sich als Gottes geliebte Kinder und einzigartige Menschen erfahren dürfen. Die Sternsinger tragen mit Hilfe des Kindermissionswerks dazu bei, dass behinderte Kinder gefördert werden und zusammen mit anderen lernen, spielen und aufwachsen können als ganz normale Kinder.
Am Donnerstag wurden die Luher Sternsinger in der Abendmesse feierlich ausgesendet; dabei gestalteten sie den Gottesdienst mit und stellten das Motto der Aktion und das Beispielland Peru näher vor.
Am Freitag besuchte eine Gruppe bereits alle Geschäfte und Betriebe und verkündete die Frohe Botschaft von der Geburt Jesu sogar im Netto-Supermarkt.
Am Samstag und Sonntag waren dann 27 Sternsinger in 5 Gruppen unterwegs, um den Segen Gottes in alle Häuser der Ortschaft Luhe und der umliegenden Dörfer und Weiler zu bringen. Dabei sammelten sie eifrig Spenden und blieben mit 3.940,59 € nur ganz knapp unter dem Rekordergebnis von 2018.
Am Sonntagnachmittag besuchten alle Gruppen gemeinsam mit ihren erwachsenen Begleitern Pfarrer Arnold Pirner im Pfarrhof und machten mit ihren 5 Weihrauchfässern ordentlich „Dampf“ in den historischen Mauern. Zur Belohnung gabs Plätzchen von Pfarrhausfrau Rita Gleißner. In der Mittagspause konnten sich die Sternsinger an beiden Tagen beim gemeinsamen Essen im Pfarrheim stärken, das einige Mütter für sie gekocht hatten. Dabei wurden natürlich auch allerhand Erlebnisse ausgetauscht.
Lang und prächtig anzuschauen war der Zug der Luher und Neudorfer Sternsinger beim Einzug in das Luher Gotteshaus am Abend des Dreikönigstags, als sie nach erfolgreich beendeter Aktion wieder empfangen wurden.  Die Neudorfer Minis sammelten 1.330,10 Euro in der Filialgemeinde St. Barbara und stellten damit sogar einen neuen Spendenrekord auf.
Pfarrer Arnold Pirner dankte allen beteiligten Minis für ihren tollen Einsatz, sowie den Erwachsenen, die sie dabei unterstützt hatten, besonders Ministrantenbetreuer Georg Hirsch und Diana Held in Luhe sowie Martina Reisnecker in Neudorf, die die Aktion umsichtig vorbereitet und so für einen reibungslosen Ablauf gesorgt hatten.
Die bunte Sternsingerschar erhielt kräftigen Beifall von den Gläubigen und konnte stolz sein auf insgesamt 5.270,69 € gesammelte Spenden, mit denen zahlreiche Projekte in Peru und auf der ganzen Welt unterstützt werden können, die das Leben behinderter Kinder zum Besseren verändern.

 

Mit Gesang und Musik doppelt Freude gemacht –

Trio Z’sammg’stimmt übergibt Spenden

Luhe/Oberwildenau. Das Trio Z’sammg’stimmt hat in den vergangenen Wochen vielen Menschen mit Gesang und Musik besinnliche, frohe und feierliche Stunden geschenkt. Den drei Sängerinnen Ulrike Schwab, Rita Gleißner und Resi Lorenz macht das gemeinsame Singen und Musizieren große Freude und sie waren dankbar, dass sie ihre zahlreichen Einsätze in der „Advents- und Weihnachtssaison“ ohne größere Erkältungen bewältigen konnten. Höhepunkte waren dabei u. a. Auftritte in der Basilika Waldsassen, im Kloster Speinshart und im Stadttheater Amberg. Das musikalische Trio beschloss, mit dem Erlös aus verschiedenen Konzerten wieder Gutes zu tun. Nach der „Alpenländischen Weihnacht“ am 4. Januar in Oberwildenau übergaben die drei Sängerinnen drei Spenden in Höhe von jeweils 300,-- Euro an Pfarrer Arnold Pirner. Er wird diese umgehend an Pater Gerhard Lagleder in Südafrika, Pater Stefan Stirnemann in Guinea/Westafrika und an die Caritas-Katastrophen-hilfe für die Tsunamiopfer in Indonesien weiterleiten. So dürfen sich nun nochmals viele Menschen freuen, denen die Spenden zugute kommen.

Ein Fest der Liebe und Treue

Ehejubiläumsfeier in Luhe

Luhe/Neudorf/Oberwildenau. 17 Paare aus der Seelsorgegemeinschaft feierten am vergange-nen Samstag in Luhe ein Fest der Liebe und Treue und dankten für die gemeinsamen Jahre.

Die Jubelpaare zogen mit BGR Arnold Pirner in die Pfarrkirche St. Martin ein. Den festlichen Gottesdienst gestaltet der Kirchenchor St. Martin unter der Leitung von Ulrike Schwab mit modernen geistlichen Liedern.
Unter den Jubilaren waren Josef und Agnes Lorenz aus Oberwildenau, die im Jahr 2018 Diamantene Hochzeit (60 Jahre) feiern können. Xaver und Anneliese Bauer aus Oberwildenau sowie Josef und Ida Lang aus Grünau dankten für 55 Ehejahre. Leonhard und Anna Kick aus Seibertshof sowie Alois und Barbara Beer aus Luhe feierten in diesem Jahr ihre Goldene Hochzeit.
Die Jubilare sprachen Dankrufe und Fürbitten und entzündeten dazu Weihrauchkörner.
Pfarrer Arnold Pirner stellte bei der Predigt das Symbol der ineinandergelegten Hände in den Mittelpunkt und segnete anschließend alle Paare einzeln.
Am Ende des Gottesdienstes gratulierten Ulrike Duschner und Rita Gleißner im Namen der Pfarrgemeinderäte Luhe und Oberwildenau und überreichten den Jubelpaaren rote Rosen und ein Erinnerungsbuch.
Der kirchlichen Feier schloss sich ein Empfang im Pfarrheim St. Martin an, bei dem der Pfarrgemeinderat Luhe die Ehejubilare mit Sekt und Häppchen bewirtete und mit einer musikalischen Einlage in Form eines Sockenpuppen-Theaters unterhielt.