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Gemeinsame Abenteuer beim Miniausflug

Luhe/Neudorf/Oberwildenau. (rgl). Vier erlebnisreiche Tage verbrachten 34 Ministranten der Seelsorgegemeinschaft im Pongau, begleitet von Pfarrer Arnold Pirner, Rita Gleißner, Georg Hirsch, Diana Held, sowie Albert und Annemarie Baumann. Das erste Abenteuer war bereits am Dienstag nach Pfingsten die Anfahrt mit dem Zug, bei der man mehrere Bahnhöfe kennen-lernte und nach drei Stunden Verspätung wegen zwei Weichenstörungen endlich in Salzburg am Hauptbahnhof ankam. Von dort ging es bei strömendem Regen noch eine knappe Stunde mit dem Bus weiter bis zum „Jugendhotel Schlosshof“ in St. Johann im Pongau, das sich als ideales und komfortables Feriendomizil mit bester Verpflegung und tollen Sportanlagen erwies.
In der Nacht hörte der große Regen vorübergehend auf, so dass die Minis am Mittwoch Vor-mittag bei gutem Wetter mit dem Citybus in den Ort St. Johann fahren und den dortigen, neu-gotischen „Pongauer Dom“ besichtigen und einen kleinen Stadtbummel machen konnten.
Nach dem Mittagessen lieferten sich die Buben und Mädchen heiße Kämpfe bei Völkerball,
Elfmeterschießen und Seilziehen und machten „große Sprünge“ in der tollen Trampolin-anlage.
Als dann wieder der berühmte „Schnürlregen“ einsetzte, vertrieb man sich im Haus die Zeit mit lustigen Gemeinschafts- und Kartenspielen.
Bei herrlichstem Wetter mit Sonne, blauem Himmel und einer super Fernsicht folgte am Donnerstag dann der Höhepunkt des Ministrantenurlaubs, ein Ausflug zum Dachstein. Schon die Auffahrt mit der Panoramagondel auf 2700 Meter war für die Buben und Mädchen ein Erlebnis. Richtig spannend und abenteuerlich wurde es aber erst danach beim Gang über den
„Skywalk“, einer frei überhängenden Aussichtsplattform. Richtig Mut erforderte dann der Spaziergang in luftiger Höhe über die Hängebrücke und schließlich der Abstieg über die „Treppe ins Nichts“ in eine gläserne Aussichtskanzel, von der der Blick hunderte Meter frei in die Tiefe ging. Alle Minis trauten sich, gestärkt durch die Gemeinschaft, und fanden Spaß an diesem Nervenkitzel. Die letzte Station auf dem Dachstein war der Eispalast, eine Höhle, die direkt im Dachsteingletscher angelegt wurde. Dort konnte man viele fantasievolle Skulpturen mit wechselnder Beleuchtung bewundern. Nach dieser abenteuerlichen Tour schmeckte die Brotzeit auf der Gipfelstation doppelt gut.
Am Nachmittag besuchten die Minis noch die Burg Hohenwerfen, die schon von weitem hoch über dem Salzachtal grüßt. Nach der Auffahrt mit dem Lift erlebten die Buben und Mädchen eine Greifvogelflugschau mit verschiedenen Falken, Adlern und Geiern, die sich zuerst hoch in die Lüfte schraubten, um dann knapp über den Köpfen der Zuschauer wieder zu landen, was natürlich für viel Gekreische sorgte bei Vögeln mit bis zu drei Metern Flügelspannweite. Mit einer Führerin erkundete die Gruppe anschließend noch die historische Burg samt Uhrturm, Verlies und Folterkammer.
Am Abend folgte nach einem tollen Grillbuffet das nächste Highlight. Unter dem Motto
„Alpenrock und Alpenrap“ hatten die Minis in verschiedenen Gruppen tolle Aufführungen vorbereitet und stellten dabei ihre Kreativität unter Beweis. Tosenden Beifall erntete auch die Darbietung des Betreuerteams, das in Reimform die Geschehnisse während des Ministranten-urlaubs humorvoll aufs Korn nahm und mit Pfarrer Arnold Pirner, Georg Hirsch und Albert Baumann drei cool gestylte Rapper auf die Bühne schickte und damit den Saal rockte.
Am Freitag ging es mit dem Bus nach Salzburg. Dort besuchten die Minis u. a. den Dom, die Erzabtei St. Peter mit dem berühmten Friedhof, die Getreidegasse mit dem Mozart-Geburts-haus und den Mirabellgarten. Die Rückfahrt mit der Bahn klappte dann fahrplanmäßig, so dass die Buben und Mädchen am frühen Abend mit vielen schönen Erlebnissen und in ge-stärkter Gemeinschaft nach Hause zurückkehrten.

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