
Luhe. (rgl). Eine riesige Trauergemeinde,
Gläubige aus der Pfarrei Luhe und der ganzen Seelsorgegemeinschaft, Freunde, Kollegen, die Altöttinger Fußwallfahrer, die Kolpingsfamilie Luhe, die Katholischen Männer Luhe und über 50 Ministranten aus Luhe, Neudorf und Ober-wildenau nahmen zusammen mit der Familie und den Angehörigen in einer bewegenden Feier Abschied von Georg Hirsch, der im Alter von erst 58 Jahren am Abend des 13. Juni ganz plötzlich und völlig unerwartet verstorben war.
Besonders beeindruckend waren die vielen Ministranten, die in einem kaum enden wollen-den Zug mit Pfarrer Arnold Pirner und Pfarrer
i. R. Alfons Forster in das Gotteshaus einzogen und den ganzen Altarraum ausfüllten, begleitet von den Betreuerinnen Simone Ott (Neudorf) sowie Silvia Ippisch und Alexandra Voit (Oberwildenau).
Pfarrer Arnold Pirner skizzierte in seiner Predigt den Lebenslauf von Georg Hirsch und würdigte sein vielfältiges Engagement in der Pfarrei Luhe:
Auszug aus der Predigt:
„Georg Hirsch wurde am 2. August 1967 in Luhe geboren. Nach seiner Erstkommunion wurde er Ministrant und übte 23 Jahre lang, bis zu seiner Hochzeit, den Dienst am Altar aus.
Nach der Schulzeit machte er eine Ausbildung bei Bürotechnik Hirsch in Amberg und leistete anschließend seinen Wehrdienst.
Seit Juli 1992 war er als Informationselektroniker und Teamleiter der Technischen Qualitäts-kontrolle bei der Firma Conrad in Wernberg beschäftigt. Bereits als Jugendlicher war Georg bei der Kolpingsfamilie Luhe aktiv. Am 22. August 1998 schloss er mit seiner Frau Annemarie, geb. Schmerber, in der Pfarrkirche St. Martin den Bund der Ehe. Im Jahr 2000 wurde ihnen Sohn Dominik geschenkt, doch das Familienglück wurde damals bereits von der Krebserkrankung seiner Frau überschattet, mit der er 10 Jahre lang mit aller Kraft gegen die Krankheit ankämpfte und gleichzeitig liebevoll und fürsorglich für seinen Sohn Dominik da war. Am 26. Juli 2010 mussten beide von ihrer geliebten Ehefrau und Mutter Abschied nehmen.
Zwei Jahre später fand Georg Hirsch ein neues Glück mit seiner Lebensgefährtin Diana, die bis zu seinem plötzlichen Tod den Weg gemeinsam mit ihm ging und ihn bei seiner Aufgabe als Betreuer der Luher Ministranten tatkräftig unterstützte, die er bereits in der Zeit von Pfarrer Josef Schön vor über 20 Jahren übernommen hatte.
„Die Luher Minis – sie waren Georgs große Leidenschaft. Seine Arbeit, die er mit enormem Engagement, seiner großen liturgischen Erfahrung und mit Herzblut bis zu seinem plötzlichen Tod ausübte, war für unsere Pfarrei ein großer Segen und für mich als Pfarrer unheimlich wertvoll. Es war immer eine Freude, mit Georg zusammenzuarbeiten. Auf ihn konnte ich mich immer verlassen. Für die Kinder und Jugendlichen war er ein Vorbild und ein guter Freund, und er hielt die Minis als Gruppe zusammen.
Jedes Jahr bildete Georg mit Liebe und Geduld unsere neuen Minis aus. Die Jüngsten haben vergangenen Donnerstag zum ersten Mal ministriert und Georg war voller Stolz auf sie.
Er teilte die Minis zu ihren Diensten ein, plante jedes Jahr mit großer Umsicht und viel Zeit-aufwand die Sternsingeraktion, ging mit den Minis an den Kartagen zum Ratschen und för-derte bei vielen Aktionen die Gemeinschaft.
Mit den Eltern der Minis veranstaltete er im Pfarrheim gemütliche Zoiglabende, deren Erlös der Ministrantenkasse zugutekam.
Jedes Jahr gingen wir in den Pfingstferien gemeinsam mit den Minis aus Oberwildenau und Neudorf auf Reisen. Georg war immer maßgeblich an der Organisation unserer Ausflüge und Reisen beteiligt, zuletzt bei unserem Ausflug nach Salzburg vor 3 Wochen.
Besonders stolz war Georg auf die Höhepunkte, die er als Betreuer erlebte: 2006 durften die Luher Minis beim Besuch von Papst Benedikt beim Gottesdienst auf dem Islinger Feld mit ministrieren. Mit den Sternsingern schaffte er es sogar zweimal zum Empfang im Bundes-kanzleramt: 2008 bei Angela Merkel und 2023 bei Olaf Scholz.
Highlights waren auch unsere vier Rom-Wallfahrten mit den Minis. Das alles waren für die Kinder und Jugendlichen unvergessliche Erlebnisse, von denen sie später wohl noch ihren Kindern erzählen werden.
Seit vielen Jahren übte Georg zuverlässig und mit Freude den Dienst des Kommunionhelfers aus und übernahm auch gerne Aushilfen beim Mesnerdienst. Er kannte sich ja in der Kirche und in der Sakristei bestens aus.
Georg war seit 2006 auch ein äußerst engagiertes Mitglied unseres Pfarrgemeinderates, davon 12 Jahre als stellvertretender Vorsitzender. Er hatte immer tolle Ideen und setzte diese mit großer Leidenschaft und hohem persönlichem Einsatz um. Zuletzt organisierte er das Lebend-kicker-Turnier bei unserem Pfarrfest, und für vergangenen Sonntag hatte er für die Katholi-schen Männer eine Marterl-Rundfahrt vorbereitet, die er nicht mehr erleben sollte. Was Georg anpackte, das klappte einfach, und er konnte auch immer Helfer und Mitstreiter für seine Aktionen motivieren und gewinnen.
Gemeinsam mit unserem Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher übertrug er in der Corona-Zeit über 100 Gottesdienste und Andachten im Livestream. Er organisierte Public-Viewings im Pfarrheim bei Fußball- WM und EM.
Jedes Jahr stellte er mit unserem Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher am Kirchplatz einen Christbaum auf und war bei der Erstkommunion als offizieller Fotograf im Einsatz, erstellte Foto-CDs oder USB-Sticks mit den Bildern für alle Familien.
Seit 2 Jahren beleuchtete er zum „Red Wednesday“ unsere Kirche außen und innen in Rot und investierte dafür viele Stunden Arbeit.
Erst in diesem Jahr beschaffte er Scheinwerfer für unsere Kirche, mit denen wir den Altarraum in den liturgischen Farben beleuchten können. Georg fand immer für alle Ideen eine Möglichkeit zur Umsetzung und ließ sich nie lange bitten.
Er war wesentlich an der schwierigen Erarbeitung des Schutzkonzepts für unsere Pfarrei beteiligt.
Er engagierte sich nicht nur für die Minis und im Pfarrgemeinderat, sondern auch als Aus-schussmitglied bei den Katholischen Männern, als aktives Mitglied bei Kolping und als För-dermitglied bei der Feuerwehr.
Eine seiner großen Leidenschaften war neben der Betreuung der Minis das Pilgern. Seit fast 30 Jahren pilgerte er jedes Jahr mit der Diözesanwallfahrt vor Pfingsten zur Muttergottes nach Altötting. Seit einigen Jahren arbeitete er im Ordner-Team mit und freute sich besonders, dass er heuer auf einer Teilstrecke das Pilgerkreuz tragen durfte, das heute bei seinem Begräbnis in der Kirche aufgestellt ist.
Alljährlich pilgerte Georg auch bei unserer Pfarrwallfahrt nach Mariahilf in Amberg. Bei den Wallfahrten fand er Stärkung im Glauben und Freude in der Gemeinschaft von Gleichgesinn-ten.
Der Weg von Georg ist völlig unerwartet und viel zu früh zu Ende gegangen. Sein Weg führte ihn über die Brücke aus dieser Welt hinüber in die Ewigkeit, in das ewige Leben bei Gott. Das Bild in der Todesanzeige und in der Kirche von Georg auf der Hängebrücke am Dachstein ist wie ein Symbol für diesen Weg, den Georg nun so unerwartet gegangen ist. Wir müssen heute Abschied von ihm nehmen und suchen in dieser schweren Stunde Halt und Trost bei Gott. Er ist es, der uns hält und trägt, wenn alle menschlichen Worte zu schwach sind, wenn jeder menschliche Trost versagt, auch wenn er noch so gut gemeint ist. Gott schenkt uns Trost und Zuversicht durch die Frohe Botschaft, die lautet: „Ich bin die Auferstehung und das Leben. Wer an mich glaubt, wird leben, auch wenn er stirbt.“ Georg war von diesem Glauben erfüllt und geprägt und hat ihn durch sein Wirken in unserer Pfarrgemeinde an andere weitergegeben.
Er erzählte mir, dass Diözesanpilgerpfarrer Hannes Lorenz die Pilger in Altötting immer mit dem Gruß verabschiedet: „Entweder nächstes Jahr in Altötting oder im Himmel!“
Für Georg ist das nun Wirklichkeit geworden. Er ist über die Brücke in die Ewigkeit gegangen und wir glauben fest, dass er jetzt einen schönen Platz bei Gott im Himmel findet und dort gebraucht wird. Lieber Georg, Vergelt’s Gott für Alles!“
(Soweit der Auszug aus der Predigt von Pfarrer Arnold Pirner)
Die Fürbitten wurden von Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher, PGR-Mitglied Johannes Käs, Ministrantin Anna Schulze und Kommunionhelferin Maria Lehnert gesprochen.
Nach dem Segen nahmen PGR-Sprecher Willi Köllner, Kolping-Vorsitzender Christoph Bacher, Wolfgang Eimer für die Kath. Männer Luhe und die FFW Luhe sowie Diözesan-Pilgerleiter Bernhard Meiler in bewegenden Nachrufen Abschied von Georg Hirsch und dankten ihm für sein Engagement und seine Treue über Jahrzehnte.
Unter großer Anteilnahme und tiefer Betroffenheit fand Georg Hirsch anschließend am Luher Friedhof seine letzte irdische Ruhestätte. Die Ministranten und der Pfarrgemeinderat nahmen mit Rosen Abschied. Peter Hentschel stand mit dem Pilgerkreuz der Diözesanwallfahrt am Grab und Pfarrer Pirner erteilte der ganzen Trauerversammlung damit den Segen.
Die Lücke, die Georg Hirsch in der Pfarrei Luhe hinterlässt, ist riesig und sehr schmerzhaft.
Luhe. Groß ist die Bestürzung in der Pfarrei Luhe. Viele Menschen können es gar nicht fassen: Ministrantenbetreuer Georg Hirsch ist ganz plötzlich und unerwartet am vergangenen Samstagabend im Alter von 58 Jahren verstorben. Wenige Tage vorher hatte er noch das Lebendkicker-Turnier beim Pfarrfest organisiert und mit den Minis der Seelsorgegemeinschaft in der Pfingstwoche vier erlebnisreiche Tage in Salzburg verbracht. Für vergangenen Sonntag hatte er zusammen mit Johannes Käs eine Marterl-Rundfahrt für die Katholischen Männer Luhe vorbereitet, die er nicht mehr erlebte.
Mit seiner Familie trauern die Gläubigen der Pfarrei Luhe und ganz besonders die Luher Minis, um die sich Georg Hirsch seit über 20 Jahren mit Leidenschaft und Hingabe kümmerte.
Außerdem war er ein sehr aktives Mitglied im Pfarrgemeinderat, übte mit Freude den Kommunionhelferdienst aus und engagierte sich in vielen Bereichen.
Er hinterlässt eine sehr große Lücke in der Pfarrgemeinde, die ihm zu großem Dank verpflich-tet ist und ihm ein ganz herzliches Vergelt’s Gott in die Ewigkeit hinüberruft.
Lieber Georg, Du fehlst uns schon jetzt!
Wir werden Dich immer in dankbarer Erinnerung behalten!
Luhe. Die Sonne strahlte beim Pfarrfest am 7. Juni mit Pfarrer Arnold Pirner und allen Verantwortlichen um die Wette, denn bereits zum Open-Air-Gottesdienst um 14 Uhr im Pfarrgarten waren alle Plätze besetzt. Der Projektchor unter der Leitung von Rita Gleißner sorgte mit schwungvollen, rhythmischen Liedern für die passende musikalische Gestaltung. In seiner Predigt verglich Pfarrer Pirner die Pfarrgemeinde mit einer Sonnenblume und meinte, eine Gemeinschaft von Christen sollte so anziehend wirken wie diese. So wie eine Sonnenblume sich stets der Sonne zuwende, so sollten Christen immer auf Christus schauen. Er gebe Kraft und schenke Zusammenhalt. Wie bei einer Blume jedes Blütenblatt wichtig sei, so komme es auch in einer Pfarrgemeinde auf jeden Einzelnen an, auf eine intakte Gemeinschaft. „Tragen wir alle unseren Teil dazu bei, dass unsere christliche Gemeinschaft so anziehend wirkt wie eine Sonnenblume! Wenden wir jeden Tag unser Gott der Sonne zu und lassen wir uns von Gottes Liebe wärmen und stärken! Bleiben wir mit Christus verbunden, der unsere Mitte ist und uns alle zusammenhält“ – appellierte der Geistliche an die Mitfeiernden.
Am Ende des Gottesdienstes verabschiedete Pfarrer Pirner das Martinsspatzen-Team, bestehend aus Leiterin Rita Gleißner und Luise Köllner, in den Ruhestand. Seit 2008, also 18 Jahre lang, hatten sie die Luher Martinsspatzen betreut, viele Familiengottesdienste gestaltet, jährlich ein großes Krippenspiel einstudiert, Ausflüge unternommen, mit den Kindern gebastelt, gespielt und sogar einmal ein Musical aufgeführt haben. Pfarrer Pirner dankte beiden Frauen für ihre wertvolle Arbeit, bei der auch der christliche Glaube vermittelt wurde, und wünschte der neuen Leiterin, Tina Trummer, Freude, Geduld, Erfolg und ab Herbst viele neue Kinder, die bei den Martinsspatzen mitmachen.
Der Projektchor überraschte Rita Gleißner mit einem eigens getexteten Dankeslied und sang:
„Wir haben alle sehr große Freude, mit dir zu singen jedes Jahr! Ob Kommunion, ob Firmung, o Pfingsten … Wir sagen Danke für alles, was war!“ und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Rita Gleißner den Chor auch in ihrem Ruhestand weiterführen wird.„Wir haben alle sehr große Freude, mit dir zu singen jedes Jahr! Ob Kommunion, ob Firmung, o Pfingsten … Wir sagen Danke für alles, was war!“ und brachte die Hoffnung zum Ausdruck, dass Rita Gleißner den Chor auch in ihrem Ruhestand weiterführen wird.
Nach diesen emotionalen Momenten und dem Schlusssegen erlebte das Kuchenbuffet des Katholischen Frauenbundes einen wahren Ansturm, der gar nicht enden wollte. Auf dem Vorplatz des Pfarrheims startete das Lebendkicker-Turnier mit 12 Mannschaften, das Ministrantenbetreuer Georg Hirsch mit seinem Helferteam organisiert hatte. Nach 3 Stunden, vielen spannenden Matches und jeder Menge Spaß und Teamgeist besiegte das Team St. Josef Weiden 2 die Minis aus Neudorf im Finale und ging als Sieger des Turniers hervor. Alle Mannschaften erhielten Urkunden und großen Applaus.
Die vielen Gäste aus Nah und Fern verbrachten bei idealem Wetter einen fröhlichen Nachmittag im herrlichen Pfarrgarten und ließen sich leckere Burger am Stand der Luher Minis und Bratwürste vom Grill schmecken, die Pfarrer Arnold Pirner mit Johannes Käs heuer zum letzten Mal vor seinem Ruhestand für seine Schäfchen bruzzelte. Die Kolpingjugend versorgte alle mit kühlen Getränken. Die katholischen Männer übernahmen den Kassendienst.
Als am Abend die letzten Gäste den Heimweg antraten, waren sich Pfarrer Pirner, PGR-Sprecher Willi Köllner, Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher und das ganze Helferteam einig:
Das Pfarrfest 2026 war ein voller Erfolg!
Luhe/Neudorf/Oberwildenau. (rgl). 20 Kinder der Seelsorgegemeinschaft feierten am Sonntag, 10. Mai, in Luhe ihre Erstkommunion. Der Festgottesdienst stand unter dem Motto
„Jesus ist der Weg – Wir sind Spurensucher Gottes“. Die Kinder hatten sich zusammen mit Pfarrer Arnold Pirner, Rita Gleißner und den Tischmüttern seit Oktober 2025 in 11 Weggottesdiensten, im Religionsunterricht und in 5 Tischgruppenstunden auf den großen Tag vorbereitet. Unter feierlichen Orgelklängen (Organistin: Larissa Burgardt) zogen die Kinder mit Pfarrer Pirner und die Ministranten in das festliche geschmückte Gotteshaus ein.
Mit dem Mottolied „Jesus ist der Weg“ eröffnete der Projektchor unter der Leitung von Rita Gleißner den Festgottesdienst und gestaltete die Feier mit beschwingten und gefühlvollen Liedern. Begleitet wurden sie dabei von Markus Fütterer (Piano), Barbara Wildenauer (Geige) und Rita Gleißner (Gitarre).
Pfarrer Arnold Pirner hieß die Kommunionkinder mit ihren Familien herzlich willkommen. Anschließend erneuerten die Kinder ihr Taufversprechen. Alle Kinder waren aktiv in die Gestaltung des Gottesdienstes einbezogen. Sie trugen Kyrierufe, die Lesung und die Fürbitten vor und brachten in einer Prozession die Gaben zum Altar. In der Predigt lud der Geistliche die Kinder ein, Jesus nachzufolgen und in seinen Spuren zu gehen, um so das Ziel des Lebens zu erreichen, die Gemeinschaft mit Gott im Himmel. „In seinem Leib, im Brot der heiligen Kommunion, möchte Jesus euch mit seiner Liebe stärken für den Weg in seinen Spuren. Er möchte euch mit seiner Lebenskraft erfüllen, damit ihr nicht müde werdet auf dem Weg zu Gott und den rechten Weg nicht aus den Augen verliert, der zum Vater im Himmel führt“ – so Pfarrer Pirner. An die Eltern und Paten appellierte er, den Kindern gute Wegweiser zu sein durch ihr persönliches Vorbild im Glauben.
Zum Vater Unser versammelten sich alle Kinder um den Altar und empfingen dann zum ersten Mal den Leib Christi. Am Ende der Feier dankte Pfarrer Pirner dem Projektchor für die tolle musikalische Gestaltung, Organistin Larissa Burgardt, Maria Lehnert und Rita Gleißner für den festlichen Blumenschmuck, Fotograf Georg Hirsch sowie Mesnerin Brigitte Danner und den Ministranten.
Am Nachmittag klang der Festtag mit einer feierlichen Dankandacht aus, die die Kinder ebenfalls selber mitgestalteten.
Pfarrer Pirner dankte den Tischmüttern Svenja Ziegler/Jennifer Johnson/Sabrina Preißer, Stephanie Fröhlich/Bianca Partsch und Sandra Hofmann/Sandra Simon mit einem Geschenk für ihre Mitarbeit.
Sein Dank galt ebenso Rita Gleißner für die große Unterstützung bei den Weggottesdiensten und der gesamten Vorbereitung auf die Erstkommunion.
Erstkommunion feierten:
Aus Luhe: Sophia Busl, Devran Hartich, Milena Johnson, Lena Klein, Amelia Ziegler, Raphael Ziegler, Julian Preißer; aus Neudorf: Selina Craciun, James Donatello, Mia Fröhlich, Vinzenz Götz, Lias Landgraf, Melina Partsch; aus Oberwildenau: Ben Baumann, Benedikt Eisenreich, Sam Häusler, Lia-Sofie Hofmann, Alexander Preißer, Emily Simon, Luca Ziro.
Am Freitag nach Christi Himmelfahrt fand der Kommunionausflug statt.
Weihbischof Dr. Josef Graf firmt 39 junge Christen
Luhe (rgl) 39 Buben und Mädchen aus der Seelsorgegemeinschaft Luhe-Neudorf-Oberwildenau empfingen am vergangenen Freitag das Sakrament der Firmung durch Weihbischof Dr. Josef Graf aus Regensburg.
Pfarrer Arnold Pirner hieß seinen Weihekurskollegen herzlich in der Pfarrei willkommen, ebenso die Firmlinge und ihre Paten. Im Namen der Firmbewerber begrüßte Clara Müller den Firmspender.
Die Firmlinge gestalteten den Gottesdienst aktiv mit und trugen Kyrie-Rufe, Fürbitten und eine Meditation über die Früchte des Heiligen Geistes vor.
Für die passende Musik und mitreißende Lieder sorgte der Projektchor unter der Leitung von Rita Gleißner, begleitet von Markus Fütterer am E-Piano. Larissa Burgardt ließ die Orgel festlich erklingen.
In seiner Predigt ging Weihbischof Graf auf die Bedeutung der Firmung und des Heiligen Geistes ein. Firmung bedeute, begeistert von Jesus zu sein und als begeisterter Christ zu leben. „In der Firmung gibt Jesus euch etwas von sich selbst, von seiner Kraft, von seiner Liebe. Er gibt euch seinen Geist. Firmung ist das persönliche Pfingsten. Was damals am Pfingstfest mit den Aposteln geschah, das möchte jetzt auf andere Weise mit euch geschehen: Der Heilige Geist wird auf euch herabkommen, wenn euch das Sakrament der Firmung durch die Handauflegung und die Salbung mit Chrisam gespendet wird.“ Die Firmung sei Gabe und Aufgabe zugleich. Die Gefirmten sollten Feuer und Flamme sein für Jesus, nicht nur am Tag der Firmung, sondern auch im weiteren Leben, indem sie mit Jesus in Kontakt bleiben durch Gebet und Gottesdienst und sich für andere engagieren.
Die Paten forderte der Weihbischof auf, im Glauben hinter ihrem Firmling zu stehen, ihr persönliches Glaubenszeugnis zu geben und gute Vorbilder zu sein.
Nach einer persönlichen Gebetsstille, zu der alle niederknieten, spendete Weihbischof Graf den Buben und Mädchen durch Handauflegung und Salbung mit Chrisam das Sakrament der Firmung. Sie antworteten mit ihrem persönlichen „Amen“ und brachten damit ihren Glauben zum Ausdruck.
Am Ende des festlichen Gottesdienstes dankte Amelie Marzec im Namen der Neugefirmten dem Weihbischof für die Spendung der Firmung, sowie Pfarrer Arnold Pirner und Rita Gleißner für die schöne Firmvorbereitung.
PGR-Sprecher Willi Köllner richtete ein kurzes Grußwort an Weihbischof Dr. Josef Graf und brachte seinen Dank zum Ausdruck.
Pfarrer Arnold Pirner sagte dem Projektchor ein herzliches Vergelt’s Gott für die begeisternde musikalische Gestaltung, ebenso Organistin Larissa Burgardt. Sein Dank galt auch Maria Lehnert und Rita Gleißner für den festlichen Blumenschmuck, Mesnerin Brigitte Danner, den Ministranten und Rita Gleißner für die große Unterstützung bei den Firmvorbereitungstagen.
Nach dem bischöflichen Segen sprang bei dem Ohrwurm „Komm, heiliger Geist“ der Funke endgültig über. Anschließend hatten die Neugefirmten noch die Möglichkeit, ein persönliches Foto mit ihrem Firmspender zu machen. Mit einer feierlichen Dankandacht um 17 Uhr, die nochmals von den Neugefirmten und vom Projektchor mitgestaltet wurde, klang der Festtag aus.