Märchenhafte Stimmung beim Frauenbund

Faschingsfrühstück mit tollen Masken

Luhe. (rgl) „Wie im Märchen“ – unter diesem Motto feierten über 50 Frauen ausgelassen im Pfarrheim. Viele hatten sich fantasievoll kostümiert: Hänsel und Gretel, Rapunzel, Rotkäppchen, Hexen, Feen und andere märchenhafte Gestalten gaben sich ein buntes Stelldichein.

Das Vorstandsteam begrüßte die Närrinnen mit einem launigen Gedicht: „Herzlich willkommen, Alaaf und Helau, wir begrüßen Euch herzlichst von Frau zu Frau! Im Pfarrheim zieht heute der Fasching ein – lass uns lachen, tanzen und fröhlich sein! Natürlich haben wir auch Sketche im Programm; damit fangen wir aber erst nach dem Futtern an. „Wie im Märchen“ – so lautet unser Motto heute; das wird bestimmt ganz zauberhaft, liebe Leute! Dornröschen, Rapunzel, Hans im Glück – diese Märchen beamen uns glatt in die Kindheit zurück. Da fühlen wir uns gleich wieder ganz jung und stürzen uns in die Party voller Elan und Schwung! Wir grüßen unseren Geistlichen Beirat „Aloisius“ und alle Maschkerer aus Louh, Neidaff und Wülnau mit einem dreifach donnernden helau, helau, helau!

Dann ging die Party richtig los. Das prächtige Frühstücksbuffet, das die Frauen vom KDFB-Führungskreis auf die Beine gestellt hatten, bot einen verlockenden Anblick und wurde sogleich von den Närrinnen gestürmt.

Alleinunterhalter „Fidi“ aus Weiden sorgte für Stimmung in angenehmer Lautstärke und traf mit seinen Hits den Geschmack des Publikums.

Während sich alle an den leckeren Speisen labten, tauchte die passionierte Joggerin Annemarie Baumann auf und hatte gleich noch einige Frauen aus Oberwildenau im Schlepptau. Auch die Neudorfer Frauen waren mit einer ansehnlichen und toll kostümierten Abordnung vertreten.

Der erste Höhepunkt des Programms nahte mit dem Sketch „Aschenbrödel“ mit Pfarrer Arnold Pirner in der Titelrolle. Allein sein Anblick mit blonder Perücke sorgte schon für Lachsalven, dazu der soooooooo schöne Prinz (Ulrike Duschner), die hässlichen Schwestern (Petra Irlbacher, Christina Käs und Rita Gleißner), die gute Fee (Luise Köllner) und der Vorhang (Ursula Müller und Barbara Schwandner). Diese Parodie auf das Märchen „Aschenbrödel“ war ein Volltreffer! Viel Applaus ernteten anschließend die beiden Grünauerinnen

Ursula und Agnes Müller mit ihrem Sketch, der sich am Eierstand auf dem Marktplatz abspielte. Dort wollte eine alte Schulfreundin 100 Eier von „Uschi’s Hühnermobil vom Grünauer Hof“ kaufen, doch durch Uschi’s sehr originelle Zählweise wurde der Korb der Kundin gar nicht voll. Dabei gab es viel zu lachen.

Zum Abschluss des sehr kurzweiligen Programms folgte schließlich die Talkshow „Hänsel am Mittag“. Moderator Hänsel (Rita Gleißner) konnte dazu Rapunzel, Hans im Glück, Gretel, Dornröschen und den bösen Wolf begrüßen. Sie „diskutierten“ dabei unter anderem sehr emotional über die Rechte der Frauen, über mehr Sicherheit am Arbeitsplatz und über Schweinetransporte, unterbrochen von einigen Werbeblocks. Auch dafür gab es donnernden Applaus.

Die Stimmung war prächtig und die Zeit verging wie im Flug, und als nach dem 12-Uhr-Läuten das Ende der Party nahte, hörte man viele beim Abschied sagen: „Schej war’s wieder!“

 

100 Jahre und kein bisschen müde

KDFB lässt Jubiläumsjahr Revue passieren

 Luhe. (rgl) Dass der Katholische Frauenbund Luhe auch im 100. Jahr seines Bestehens eine sehr lebendige und aktive Gemeinschaft ist, davon konnten sich die Mitglieder bei der Jahreshauptversammlung im Pfarrheim überzeugen.

Luise Köllner begrüßte im Namen des Vorstandsteams die 50 anwesenden Frauen. Ein besonderer Gruß galt Geistlichem Beirat Pfarrer Arnold Pirner und der stellvertretenden Bezirksvorsitzenden Martha Urban aus Rothenstadt. Nach dem gemeinsam gesprochenen Bundesgebet wurde des im Jahr 2019 verstorbenen Mitglieds Sophie Baumann gedacht.

Rita Gleißner ließ in einem ausführlichen Bericht alle Ereignisse und Veranstaltungen des Jubiläumsjahres 2019 Revue passieren. Es begann im Januar mit einem festlichen Neujahrsempfang, verbunden mit der Jahreshauptversammlung, bei der 12 neue Mitglieder aufgenommen werden konnten. „Wie vor 100 Jahren“ lautete das Motto des Faschingsfrühstücks im Februar, bei dem es neben einem tollen Buffet auch viele lustige Einlagen gab. Im März feierte man den Weltgebetstag gemeinsam mit den Frauen aus Neudorf und Oberwildenau. Zum Jubiläumsvortrag „100 Jahre Geschichte der Frauen – der lange Weg zur Gleichberechtigung“ waren im März über 50 Frauen gekommen. Im April wurden Palmbüschel gebunden und die Ölbergstunde am Gründonnerstag gestaltet. Ein Höhepunkt war am Vorabend des Muttertags der Theater- und Konzertabend mit Hubert Treml und den „Ladenhütern“, die die himmlische Komödie „Mann o Mann“ zum Besten gaben und mit ihren urkomischen Szenen an der Himmelspforte wahre Lachsalven auslösten.

Im Mai feierten die Frauen eine Maiandacht in der Dorfkapelle in Grünau und fuhren anschließend zum Spargelessen auf den Brunnerhof in Neubau.

Den Höhepunkt des Vereinsjahres bildete die 100-Jahr-Feier am Sonntag, 2. Juni, bei herrlichem Wetter. Dazu waren auch Diözesanvorsitzende Karin Schlecht und Diözesanbeirat Dr. Jakob Seitz aus Regensburg gekommen, der zusammen mit Pfarrer Arnold Pirner den Festgottesdienst am Vormittag zelebrierte. Dabei wurde auch die aufwändig restaurierte Standarte gesegnet. Anschließend fand im Pfarrheim die stimmungsvolle Jubiläumsfeier statt.

Die Jubiläumswallfahrt führte am 13. Juli auf den Bogenberg, wo die Frauen mit Pfarrer Pirner einen Gottesdienst feierten, der vom Trio Z’sammg’stimmt musikalisch gestaltet wurde. Den Nachmittag verbrachte man in Straubing mit Stadtführung, Cafe und Bummeln.

Wie jedes Jahr bewirtete der KDFB Luhe die Gäste beim Bürgerfest Ende Juli mit dem berühmten Luher Dotsch, für den wieder 3 Zentner Kartoffeln geschält und verarbeitet wurden. Im August wurden 100 Kräuterbüschel für Maria Himmelfahrt gebunden. Ein toller Erfolg war mit 45 Teilnehmern die Ferienaktion des Frauenbundes zum Thema „Kinder entdecken den Wald“ mit Jäger Jürgen Lehnert. Außerdem gestalteten die Frauen eine Anbetungsstunde am Tag der Ewigen Anbetung.

Im Oktober wurde ein Rosenkranz gestaltet; anschließend kamen über 40 Gäste zum Herbst-Hutzaabend ins Pfarrheim, wo sie mit deftigen Speisen und zünftiger Musik einen gemütlichen Abend verbrachten.

„Omas Lieblingsgerichte – Kochen wie vor 100 Jahren“ – unter diesem Motto stand der Jubiläums-kochabend im November mit Roswitha Reil. Ende November stellten die Frauen wieder einen sehr erfolgreichen Adventbasar auf die Beine. Viele Mitglieder halfen beim Binden der Kränze, Basteln und Dekorieren mit, so dass den Besuchern eine große Vielfalt an Adventschmuck angeboten werden konnte.

Die Adventfeier schloss im Dezember den bunten Reigen der Jubiläumsveranstaltungen ab.

Kurz vor Weihnachten überreichte der KDFB seinem Mitglied Anni Müller, deren Anwesen durch Brandstiftung schwer beschädigt wurde, noch eine Spende von 300,-- Euro sowie 2.500,-- Euro aus dem Diözesanfond „Frauen in Not“.

Gleißner dankte allen Mitgliedern, die sich aktiv am Vereinsleben beteiligen, den Führungskreisfrauen für die engagierte Mitarbeit, Pfarrer Arnold Pirner für seine Unterstützung, Petra Irlbacher und Anni Braun für die Besuche bei den Geburtstagskindern, Barbara Kick und Lisa Gruber für die Dekoration bei allen Veranstaltungen, den Zeitungsausträgerinnen sowie allen Ehemännern, die mithelfen, wenn sie gebraucht werden. „Gemeinsam können und wollen wir Frauen auch in Zukunft vieles bewegen, in der Pfarrgemeinde, in Kirche und Gesellschaft“ stellte Gleißner fest. „Bringt Euch alle aktiv in unseren Verein ein, damit der Frauenbund Luhe auch im 2. Jahrhundert seiner Vereinsgeschichte ein lebendiger und attraktiver Verein bleibt“ war ihr Wunsch für die Zukunft. Anschließend zeigte sie noch Bilder vom Jubiläumsjahr.

Schatzmeisterin Rita Hösl konnte über eine solide Finanzlage des Vereins berichten. Die Kassenrevisorinnen Rosemarie Eimer und Inge Schüler bescheinigten eine perfekte Kassenführung.

Anschließend übergab Rita Hösl eine Spende von 300,-- Euro für Pater Gerhard Lagleder an Pfarrer Arnold Pirner, der sie an seinen Freund in Südafrika weiterleiten wird.

Pfarrer Pirner dankte in den Grußworten für die vielen Aktivitäten und Dienste des Frauenbundes in der Pfarrei und wünschte auch für die Zukunft viel Erfolg und ein harmonisches Miteinander.

Martha Urban freute sich, dass sehr viele Mitglieder dem Verein schon seit Jahrzehnten die Treue halten und nahm anschließend gemeinsam mit dem Vorstandsteam die Ehrungen vor.

Für 60 Jahre Mitgliedschaft wurde Maria Knorr geehrt; für 55 Jahre Erika Bacher, Maria Häusler, Theresia Knorr, Hildegard Meiller, Katharina Schwab, Marianne Schwandner und Margarete Vogel sowie für 50 Jahre Marianne Fleischmann. Sie alle erhielten als besondere Auszeichnung die Goldene Ehrennadel mit Stein vom Diözesanverband. Die Goldene Ehrennadel erhielten Thekla Bauer und Elisabeth Specht für 40 Jahre Mitgliedschaft. Ursula Müller wurde für 35 Jahre geehrt, Petra Irlbacher, Hildegard Rupprecht und Elfriede Zenger für 15 Jahre, sowie Heike Kick, Luise Köllner, Resi Lorenz, Marianne Paulus, Rita Schimetscheck, Sonja Schlosser, Ulrike Schwab und Barbara Schwandner für 10 Jahre.

Herzlich begrüßt wurde als Neumitglied Ingrid Mages. Die Mitgliederzahl beträgt aktuell 110 Frauen.

Zum Abschluss des Abends wurde bei einem Imbiss ein Film von der 100-Jahr-Feier gezeigt. Mit gemütlicher Unterhaltung klang der interessante Abend aus.

Advent liegt in der Luft

KDFB Luhe präsentiert Dekorationen bei Basar im Pfarrheim

Luhe. „Ah, Ihr habt aber tolle Sachen“ – solche und ähnliche Komplimente erhielten die KDFB-Frauen von vielen Besuchern beim Adventbasar im Pfarrheim, das vom Duft von Glühwein, Kaffee und adventlichem Gebäck erfüllt war. In vielen Stunden hatten die Frauen eine große Vielfalt adventlicher Dekorationen gezaubert – Holzsterne mit glitzernden Kugeln und Lichtern in verschiedenen Größen und Farben, Häuschen aus Holz und Rinden, dekoriert mit Moos, Tieren und Bäumchen aus rostigem Metall, Sterne und Kugeln aus Moos zum Aufhängen, und natürlich eine sehr große Auswahl an frisch gebundenen Advent- und Türkränzen und Gestecken, fertig dekoriert mit Schleifen und Kerzen oder zum selber schmücken. Dafür hatten über 20 Frauen einen ganzen Tag lang gemeinsam im Pfarrheim geschuftet und Berge von Tannenzweigen, Buchs, Koniferen, Efeu und Beeren verarbeitet, die natürlich vorher auch erst mal gesammelt werden müssen. Kirchenpfleger Bernhard Irlbacher fällte sogar ein paar Tannen im Kirchenwald, um die Frauen mit duftendem Grün zu beliefern. Jung und Alt halfen dabei in bewährter Weise zusammen; anders wäre diese Aktion gar nicht zu bewältigen. Für alle Arten von Arbeiten befinden sich in den Reihen der KDFB-Frauen Spezialistinnen, die schon seit vielen Jahren mithelfen, sei es beim „Roifl-Flechten“, beim Binden oder beim Schmücken der Kränze.

Mit Stolz präsentierten die Frauen dann auch all ihre geschaffenen Kunstwerke, die alle an den Mann oder die Frau gebracht wurden. Sehr gefragt bei den vielen Besuchern waren auch die selbstgebackenen Plätzchen, die in großer Vielfalt zum Kauf angeboten wurden.

Gerne ließen sich die Gäste von den Frauen mit Kaffee, Glühwein, Kuchen und Bratwürsten vom Grill bewirten, um eine gemütliche Stunde im Pfarrheim zu verbringen. Rita Gleißner sorgte mit der Steirischen Harmonika für adventliche Musik.

Einen großen Teil des Erlöses spendet der KDFB alljährlich an die Mission oder für soziale Zwecke. So erfreut der Adventbasar nicht nur die Besucher, sondern auch noch Menschen, die Hilfe brauchen.

Katholischer Frauenbund hilft mit 3.000,-- Euro

Große Weihnachtsfreude für Brandleiderin Anni Müller aus Grünau

Spenden auch von der Pfarrcaritas und KLJB und Kolping Luhe

Luhe. (rgl). Eine sehr große Weihnachtsfreude, die sie zu Tränen rührte, erwartete Anna Müller am vergangenen Samstag bei der Spendenübergabe am Pfarrhof. Auf die Witwe, deren Anwesen im November durch Brandstiftung zerstört worden war, warteten gleich mehrere Überraschungen. Pfarrer Arnold Pirner übergab Anni Müller 300,-- Euro aus den Mitteln der Pfarrcaritas, die Jugendlichen von Kolping und KLJB Luhe überreichten ihr 500,-- Euro.

Über besonders große Unterstützung durfte sich die schicksalsgeprüfte Frau von Seiten des Katholi-schen Frauenbundes freuen. Trotz der mutwillig verursachten Brandkatastrophe hatte Anni Müller sogar noch Plätzchen für den Adventbasar gebacken. So war es für den KDFB Luhe ein Herzensanlie-gen, sein Mitglied Anni mit einer Spende von 300,-- Euro zu unterstützen. Der KDFB Oberwildenau

überreichte ihr 200,-- Euro aus dem Erlös des Adventbasar.

Eine besonders große Freude durfte dann noch Rita Gleißner vom Vorstandsteam des KDFB Luhe verkünden. Sie hatte sich an den Diözesanvorstand des KDFB im Bistum Regensburg gewandt und um finanzielle Hilfe für Anni Müller aus dem Fond „Frauen in Not“ gebeten. Nur kurze Zeit später traf aus Regensburg die Nachricht ein, dass die tapfere Frau aus Grünau ohne bürokratische Hürden 2.500,-- Euro erhält, die ihr dann am Samstag gleich übergeben werden konnten. Anni Müller war zu Tränen gerührt ob der großen Hilfsbereitschaft von vielen Seiten und kann nun mit etwas mehr Zuversicht ins Neue Jahr gehen in der Hoffnung, dass sie doch wieder in ihr Haus in Grünau einziehen kann.

mueller anni 2019 001

Omas Lieblingsgerichte schmecken auch heute

31 Frauen beim Jubiläums-Kochabend des KDFB Luhe

Luhe. Dass Omas Lieblingsgerichte auch heute noch schmecken, stellte sich beim Jubiläums-Kochabend des Katholischen Frauenbundes Luhe schnell heraus. „Kochen wie vor 100 Jahren“ lautete das Motto des Abends, der im Rahmen des Jubiläumsprogramms 100 Jahre KDFB Luhe im Pfarrheim St. Martin stattfand. 31 Frauen unterschiedlichen Alters interessierten sich für die Zubereitung von Gerichten, die sie aus Kindertagen von Omas Küche her kannten.

Im Namen des Vorstandsteams begrüßte Rita Gleißner besonders die Referentin, Hauswirtschaftsmeisterin Roswitha Reil aus Michldorf, die alles bestens organisiert und vorbereitet hatte. Sie stellte zuerst die einzelnen Gerichte vor und wies darauf hin, dass es früher nur selten Fleisch gab, dafür sehr viele Speisen aus Kartoffeln, Mehlspeisen und Gemüse aus dem Garten. Unter ihrer Anleitung wurden dann zehn verschiedene Gerichte zubereitet. In der Pfarrheimküche und im Saal wurde eifrig geschält, geschnipselt, gekocht und gebruzzelt.

Nach zwei Stunden war es so weit: Die Frauen durften Pastinakensuppe, saures Kartoffelgemüse, Eier in Senfsoße, Kohlrabigemüse, Gelbe-Rüben-Salat und Kartoffelkas probieren und genießen. Besonders gut kamen der „Bröslbart“ und „Himmel und Erde“ an. Der Höhepunkt folgte zum Schluss: Frisch ausgebackene Quarkboller mit Zimt und Zucker! Hmmmmm!!!